Meine grössten Irrtümer & Überraschungen.
JEDEN Sonntag Kirche.
Grossmutter war gläubige Protestantin.
Grossvater zwei folgsame Schritte hinter ihr.
JEDEN Tag um vier Uhr morgens Stille Zeit mit Gott.
Für meine Begriffe mitten in tiefster Nacht.
JEDE Nacht schrecke ich auf, das Bauernhaus ist sowas von hellhörig.
„Ach ja, Grossmutter hat Stille Zeit.“
„Sie dreht Radio Heukelbach maximal auf, hört die Morgenpredigt.“
„Singt Lieder (falsch).“
„Liest laut in der Bibel.“
„Betet wieder.“
„Noch lauter als beim ersten Mal.“
Das war mein erster Kontakt mit dem christlichen Glauben.
Alles andere als Liebe auf den ersten Blick.
Dann begann das Leben.
Und ich stürzte mich in einige folgenschwere Irrtümer.
Mein 1. Irrtum: Gott bin ich komplett egal.
Meine Hauptfrage war immer:
Warum ich?
Wo warst du, Gott?
Warum hast du mich nicht davor bewahrt?
Bin ich dir denn so egal?
Erst viel später habe ich begriffen, wie es wirklich war.
Ich war längst gläubig, als mir ein Licht aufging.
Ich nenne vier Beispiele:
1. Als Kind erlebte ich sexuellen Missbrauch.
Jahrzehnte später habe ich erst begriffen, dass Gott sehr wohl zu mir geschaut hat.
Er schenkte mir nämlich einen wunderbaren Grossvater.
Grossvater hat mich echt geliebt.
Er war mein Trost in dieser unbegreiflichen Zeit.
2. In meiner Familie erlebte ich viel Angst und körperliche Gewalt.
Um nicht abzusacken, schenkte mir Gott Talente:
Ich zeichnete jeden Tag.
Zudem verschlang ich Bücher wie andere Vanilleeis.
Diese eigene Welt half mir, das andere zu überstehen.
3. Als Erwachsene verliebte ich mich andauernd in die falschen Männer.
Ich erlebte mehrere toxische Beziehungen.
Das liess Gott zu, damit ich reife.
Aber dafür schenkte er mir abnormal viel Erfolg im Beruf.
Als Ausgleich.
4. Mit dem christlichen Glauben war ich fertig.
Dafür gab ich in der Esoterik so richtig Vollgas.
Meine nervige Grossmutter war also viel mehr als nur nervig.
Heute bin ich ihr so dankbar für all ihre Gebete.
Dieser Gebetsteppich hat mich beschützt.
Ich habe verstanden, dass Jesus/Gott IMMER mit mir war.
Mein ganzes Leben lang.
In jeder Situation.
Auch in den dunkelsten Momenten.
Er hat Dinge zwar zugelassen, damit ich reife, aber ich war immer in seinem Blickfeld.
Er war immer mit mir, auch wenn ich nichts von ihm wissen wollte.
In der Bibel steht im 5. Mose 31,6:
„Seid stark und mutig!
Habt keine Angst und erschreckt nicht vor ihnen!
Der HERR, euer Gott, wird selbst mit euch gehen.
Er wird euch nicht verlassen und euch nicht im Stich lassen.“
Die Bibel wurde für alle Menschen geschrieben.
Diese Worte gelten also auch für dich!
Mein 2. Irrtum: Gott ist schuld, dass ich kinderlos blieb.
Das Allerschlimmste für mich war, dass ich keine Mutter werden konnte.
Diese Hiobsbotschaft vernahm ich, da war ich 32.
Ich brauchte 15 Jahre, um wieder Neugeborene besuchen zu können.
Und nochmals 10 Jahre, bis ich es ganz verdaut hatte.
Es war sehr schlimm für mich.
Und ich gab Gott die Schuld.
Selbstverständlich zu 100 Prozent.
Mein Abschieds“gebet“ an Gott:
Hallo!
Als kleines Kind habe ich an dich geglaubt, bis ich merkte, dass DU überhaupt nicht an mich glaubst.
Du hast mich längst durchgestrichen.
Nicht mal den hinterletzten Kinderwagen hast du mir gegönnt.
Für mein Leben gibt es keinen Sonnenaufgang mehr.
Du und deine Heuchler auf den Kanzeln – nichts als klebrig mit bitterem Abgang.
Du bist kein Gott der Liebe.
Mit dir wird alles noch komplizierter.
Verzieh dich.
Kein Amen.
Das „Gebet“ steht in meiner Autobiographie:

Mein 3. Irrtum: Es gibt keine Liebe.
Ich war überzeugt, das Konzept der Liebe ist eine Lüge.
Entweder ist man privat glücklich, oder beruflich.
Beides geht nicht.
Da mein Privatleben ein einziges Desaster war, musste es beruflich gelingen.
Ich machte mich selbständig.
Der Gedanke war:
Wenn schon keine Mutter, dann wenigstens ein paar berufliche Babys.
Mein Ziel: Erfolg, Besitz und Status.
Ich erreichte mein Ziel, mehr zu verdienen als die damalige Bundesrätin.
Aber glücklich?
Fehlanzeige.
Äusserlich zwar top, aber innerlich so was von leer.
Nichts konnte diese Leere bleibend füllen.
Ich war kaufsüchtig und trotzdem unzufrieden.
Wie Frau Ilsebill aus dem Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“:
Frau Ilsebill bekommt alles, bis sie Gott werden will.
Da wird ihr ZACK alles weggenommen:
Sie hockt wieder in ihrer Hütte und atmet verfaulten Fisch ein.
Unzufrieden, ewig unzufrieden.
Wie ich.
4. Irrtum: Der christliche Glaube ist nur für Dumme.
Ich dachte, Christen glauben Lügen.
Lassen sich bevormunden.
Geben die Verantwortung für ihr Leben ab.
Viel besser ist Esoterik und Schamanismus.
Ich dachte, das macht glücklich.
Die Esoterik ist die Lösung.
Dort finde ich endlich Frieden.
Aber – ich habe mich kolossal geirrt.
Über 25 Jahre hechelte ich durch über 30 Ausbildungen.
Gab ein Vermögen aus.
Verlor viele Federn aus meinem Gefieder.
Verirrte mich immer mehr.
Die dunkle Wolke am Himmel ging einfach nicht weg.
Im Gegenteil, sie wurde immer bedrohlicher.
Kam immer näher.
Ich hatte furchtbare Alpträume.
Sah Dämonen und Fratzengesichter.
War lebensmüde.
Da griff Jesus/Gott ein.
Urplötzlich.
Am Karfreitag 2011 sass ich vor meinem esoterischen Altar.
Zwischen Buddhastatuen, Räucherstäbchen und Schamanentrommel.

Plötzlich, mitten in meiner esoterischen Meditation, hatte ich einen Herzkrampf.
Ich konnte kaum mehr atmen.
ANGST:
„Jetzt ist Schluss und fertig!“
Ich betete.
GOTT SEI DANK zu keinem Eso-Gott, sondern:
„Jesus Christus, wenn es dich wirklich gibt, dann rette mich!
Ich kann nicht mehr!“
Und weisst du was – er hat dieses Gebet erhört 🙂
Für mich unfassbar.
Ich habe tausendmal gegen ihn gewettert, nur einmal nicht – und er erhört mich?!
Wenn das nicht Liebe ist?!
Meine 1. Überraschung: Jesus und die Bibel sind wahr.
Bald darauf habe ich einen Glaubensgrundkurs gemacht.
Dort habe ich mich für ein Leben an der Hand von Jesus entschieden.
Das war am 30. Oktober 2011.
Dieses Datum ist wie ein Tatoo in mein Herz eingebrannt.
Die wichtigste Entscheidung meines Lebens.
Wieso?
Jesus hat mir inneren Frieden geschenkt.
Und später eine innere Heiterkeit.
Ich habe so viele Gebetserhörungen erlebt!
Er möchte auch deinen Hilfeschrei erhören!
Er sucht uns alle, ruft: „Wo bist du?“
Wenn wir ihm zurufen: „Hier bin ich!“
Dann eilt er mit grossen Schritten auf uns zu und sagt:
„Ich habe auf dich gewartet, komm in meine Arme!“
„Komm, bei mir ist es gut!“

Im Alten Testament steht, dass Gott sein Volk durch die Wüste geführt hat.
Die Menschen sahen Gott als Wolkensäule.
Sie folgten dieser Wolkensäule.
Dadurch verirrten sie sich nicht und fanden auf Anhieb den richtigen Weg durch die Wüste.
Ich stelle mir diese Wolkensäule so ähnlich vor wie die Wolke über diesem Berg im Tirol.
Meine 2. Überraschung: Es gibt tatsächlich Gut und Böse.
Nur schon, dass es Licht und Finsternis überhaupt gibt, irritierte mich.
Dass es das Gute, das Licht gibt, war für mich klar.
Aber das Böse, Satan?
Es ist eine riesengrosse Lüge der Esoterik, zu behaupten, dass es Satan nicht gibt.
Wenn du in Not bist, dann rufe zu Jesus Christus:
„Herr, hilf mir!“
Oder in einer aktuen Notsituation:
„Jesus Christus ist Sieger!“
Meine 3. Überraschung: Jesus heilt wirklich!
Er heilt wirklich.
Auch gebrochene Herzen.
So wie er mein Herz geheilt hat, will er auch dein Herz heilen.
Und zwar nicht wie in der Esoterik nur kurzzeitig, sondern für immer.
Jesus macht aus den verletzten Herzen „Kintsugi“-Herzen.
Das heisst, er nimmt die Herzensscherben und setzt sie neu zusammen.
Zuerst reinigt er die einzelnen Herzenswunden vom erlittenen Schmerz.
Dann klebt er die Teilchen mit flüssigem Gold zusammen, bis das Herz wieder pulsiert und glänzt.
Das Gold erinnert an die Liebe und Gnade von Jesus.
Ein Goldnarbenherz ist mit der Vergangenheit versöhnt.
Vielleicht sogar dankbar.
Durch Gottes liebende Hand geheilt.
Meine 4. Überraschung: Der Glaube schenkt Lebenssinn.
Der christliche Glaube schenkt wahren Lebenssinn.
Ich war eine Suchende und habe nie bleibend gefunden.
Heute weiss ich mich geborgen.
Ich weiss, warum ich lebe.
Ich weiss, wohin ich gehe, wenn ich gestorben bin.
Aus mir gibt es kein Meerschweinchen.
Nein, ich gehe in den Himmel.
Dort muss es unbeschreiblich schön sein.
Keine Tränen mehr.
Keine Schmerzen mehr.
Keine Ungerechtigkeiten mehr.

Zoë, mit 70:
„Ich bin angekommen.
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte.“
Steht so im Psalm 73,28
Ich wünsche dir, dass du ebenso überzeugt sagen kannst:
„Ich bin angekommen.
Hier bleibe ich!“

Und ich wünsche dir für deine Zukunft:
Schau nach oben.
Schau über die Berge (Probleme) hinaus.
Schau dorthin, wo du dem Himmel am Nächsten bist!
In Liebe, Zoe
P.S.
Möchtest du mehr über den christlichen Glauben erfahren?
Schon bald beginnt der nächste Glaubensgrundkurs!
Schau dir den Flyer an: Alphalive-Flyer
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